Das Minimum Viable Product ist ein Most Valuable Player - die Bedeutung des MVP bei der Produktentwicklung

Um Medienprodukte schnell, günstig und nutzerzentriert zu testen, bietet sich ein Minimum Viable Product (MVP) an. Bisher ist diese Methode in Deutschland noch nicht so bekannt, obwohl das MVP zum Standardrepertoire in der Innovationsentwicklung zählt. Ein MVP besteht aus den wichtigsten Funktionen, um die Produktidee direkt an den Nutzern und Nutzerinnen zu testen. So kann das Produkt nach ihren Wünschen ausgebaut werden und zu einem Prototyp heranreifen. Der Vorteil bei der Erstellung eines MVP sind unter anderem die geringen Investitionskosten. Außerdem können so Needs von potenziellen Nutzer:innen frühzeitig erkannt werden. Häufig stellt sich auch heraus, dass Features oder Aspekte, die den Entwickler:innen besonders wichtig sind, bei den Nutzenden kaum eine Rolle spielen. Das MVP hilft also dabei, eine Priorisierung festzulegen und ein erfolgreiches Produkt auf den Weg zu bringen. Der Weg zum MVP besteht aus mehreren Schritten, die wir nun vorstellen.

Wireframing und Workflow-Diagramme

Um ein MVP zu erstellen, gibt es verschiedene Vorgehensweisen und viele Tools, die dir helfen. Ein erster Schritt ist das Wireframing. Darin arbeitest du heraus, was an deinem Produkt bzw. deiner Idee wirklich wichtig ist. Das ist eine Art grobe Skizze, die du ganz klassisch mit Stift und Papier aufzeichnen oder mit einem Tool wie wireframe.cc bauen kannst. Wichtig ist, dass du es einfach hältst und auch mit Personen testest, die deine Idee skeptisch betrachten. Weiter